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Black Friday

Black-Friday-Ideen 2026: 9 Aktionen für Ihren Online-Shop

Neun Ideen für Ihre Black-Friday-Aktion, von Rabatt über Gratisgeschenk bis Bundle: wann jedes Angebot passt und wie Sie es in Shopify einrichten.

Daniel Ha
Der Titel Black Friday Ideen neben einer Produktkarte mit Kaufe X, erhalte Y und einem Warenkorb mit Belohnungsleiste.

Für den Black Friday brauchen Sie keinen Prozentrabatt auf alles. Dieser Beitrag zeigt neun Black-Friday-Ideen für Ihren Online-Shop, vom Preisnachlass über Gratisgeschenke bis zu Bundles und versandkostenfreier Lieferung. Zu jedem Angebot lesen Sie, wann es passt und wie Sie es in Shopify einrichten. Der Black Friday 2026 fällt auf Freitag, den 27. November, den ersten Tag von BFCM. Hier erfahren Sie, was Black Friday bedeutet.

Wie Sie das passende Black-Friday-Angebot wählen

Wählen Sie Ihr Angebot nach drei Dingen: Ihrer Gewinnmarge, Ihrem Bestand und dem, was Ihre Kunden tun sollen. Eine Black-Friday-Aktion hat zwei Teile: das Angebot und die Art, wie Sie es ankündigen. In diesem Beitrag geht es um das Angebot.

  • Gewinnmarge. Wie viel vom Preis können Sie pro Bestellung an Ihre Kunden zurückgeben?
  • Bestand. Was soll zuerst verkauft werden: Ihre beliebtesten Produkte oder Ware, die sich langsam verkauft?
  • Kundenverhalten. Sollen Kunden einmal kaufen, mehr in einer Bestellung kaufen oder nach dem Sale wiederkommen?

Suchen Sie dann Ihre Situation in dieser Liste. Jede Zeile führt zu einem der neun Angebote.

  • Sie möchten eine einfache Botschaft für den ganzen Shop: ein Prozentrabatt auf alle Produkte (Angebot 1).
  • Sie möchten Ware abverkaufen, die liegen bleibt: ein Rabatt auf eine Kollektion (Angebot 2).
  • Kunden kaufen oft nur einen Artikel: mehr kaufen, mehr sparen (Angebot 3).
  • Ihre Versandkosten sind im Vergleich zu Ihren Preisen hoch: versandkostenfrei ab einem Bestellwert (Angebot 4).
  • Sie haben ein günstiges Produkt, das Kunden mögen: ein Gratisgeschenk ab einem Bestellwert (Angebot 5).
  • Sie möchten mehr Einheiten eines Produkts verkaufen: „Kaufe X, erhalte Y“ (Angebot 6).
  • Kunden kaufen das Produkt immer wieder: ein Mengenrabatt auf ein Produkt (Angebot 7).
  • Ihre Produkte passen gut zusammen oder eignen sich als Geschenk: Bundles und Geschenksets (Angebot 8).
  • Kunden sollen nach dem Sale wiederkommen: ein Geschenkgutschein für die nächste Bestellung (Angebot 9).

In Shopify richten Sie die Angebote 1 bis 7 mit einer der drei Rabattarten ein. Angebot 8 braucht eine Bundle-App, und Angebot 9 nutzt Geschenkgutscheine.

Für eine Schwelle gehen Sie von Ihrem durchschnittlichen Bestellwert (AOV) aus: dem Betrag, den Kunden im Schnitt pro Bestellung ausgeben. Als Orientierung: Shopify meldete für BFCM 2025 weltweit einen durchschnittlichen Warenkorb von 114,70 US-Dollar. Entscheidend ist Ihr eigener Wert.

Wir ordnen diese Angebote nicht nach Umsatz, weil uns dafür verlässliche Daten fehlen. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Marge und Ihrem Bestand ab.

Angebote, die den Preis senken

Suchen Sie Rabattideen für den Black Friday, beginnen Sie mit diesen beiden Angeboten: Beide senken den Preis direkt. Sie erstellen beide mit derselben Rabattart in Shopify, dem Betragsrabatt. Damit geben Sie einen Prozentsatz oder festen Betrag Rabatt auf ein Produkt, eine Kollektion oder die ganze Bestellung.

1. Prozentrabatt auf alle Produkte

Ein Prozentrabatt auf alle Produkte ist leicht zu erklären: eine Zahl für den ganzen Shop. Er passt, wenn Sie eine klare Botschaft möchten und Ihre Marge den Rabatt auf jeder Bestellung trägt.

Idee für einen Kerzenshop: derselbe Prozentsatz auf alle Kerzen, von Freitag bis Montag.

Zeichnung der Startseite eines Kerzenshops: Balken „Derselbe Rabatt auf jede Kerze“, jedes Produkt mit Prozent-Etikett.
Diese Zeichnung veranschaulicht die Idee oben. Sie zeigt keinen echten Shop.
  • In Shopify: Legen Sie einen Betragsrabatt als Rabattcode oder als automatischen Rabatt an. Ein automatischer Rabatt greift im Warenkorb und beim Checkout, sobald die Bedingungen erfüllt sind.
  • Vorher prüfen: Dieses Angebot kostet Marge auf jeder Bestellung, auch auf denen, die Sie ohne Rabatt bekommen hätten. Auch „20 % auf alles“ gilt laut Shopify-Hilfe als Ankündigung einer Preisreduzierung. Lesen Sie deshalb unten die Preisregel der EU, bevor Sie den Rabatt oder einen Streichpreis zeigen.

2. Rabatt auf eine Kollektion

Ein Rabatt auf eine Kollektion gilt nur für ausgewählte Produkte. Er passt, wenn Ware liegen bleibt und Sie die Preise Ihrer beliebtesten Produkte halten möchten. Er kostet Sie einen Teil des Preises, aber nur auf diesen Produkten.

Idee für einen Shop mit Wohndeko: Kissenhüllen der letzten Saison in einer Sale-Kollektion, die neuen Designs zum vollen Preis.

Zwei Handybildschirme von Brixton: Artikel vergangener Saisons in einer Kollektion und ein Sale-Preis neben dem alten.
1: Eine Kollektion enthält die Artikel vergangener Saisons. 2: Der Sale-Preis steht neben dem alten Preis. Beispiel: Sale-Kollektion von Brixton auf dem Handy (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: Nutzen Sie denselben Betragsrabatt und wählen Sie ein Produkt oder eine Kollektion. Sie können auch einen „Mindestkaufbetrag“ oder eine „Mindestanzahl an Artikeln“ verlangen.
  • Vorher prüfen: Zählen Sie den Bestand jedes Produkts in der Kollektion.

Angebote, die eine größere Bestellung belohnen

Die nächsten sieben Angebote geben Kunden einen Grund, mehr in einer Bestellung zu kaufen. Eine größere Bestellung bedeutet einen höheren durchschnittlichen Bestellwert für Ihren Shop. Jedes Angebot setzt eine Schwelle, etwa einen Betrag oder eine Stückzahl. Die Belohnung gibt es ab dieser Schwelle, und Ihre Listenpreise bleiben gleich.

3. Mehr kaufen, mehr sparen

Bei diesem Angebot wächst der Rabatt mit der Bestellung: ein kleiner Rabatt an der ersten Schwelle, ein größerer an der nächsten. Es passt, wenn Kunden oft nur einen Artikel kaufen und Sie möchten, dass sie einen zweiten dazulegen.

Idee für einen Shop mit Küchenartikeln: ein kleiner Rabatt ab dem Preis einer Pfanne, ein größerer ab dem Preis von zwei Pfannen.

Warenkorb von Our Place mit Fortschrittsbalken und zwei Stufen: versandkostenfrei ab 135 $ und ein Gratistopf ab 300 $.
Dieser Shop gibt an jeder Stufe eine andere Belohnung: versandkostenfrei ab 135 $ (1) und einen Gratistopf ab 300 $ (2). Beispiel: Warenkorb von Our Place (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: Sie können mehrere automatische Rabatte anlegen, jeden mit eigenem Mindestkaufbetrag, wie der Shopify-Blog erklärt. Ein Shop kann höchstens 25 aktive automatische Rabatte haben, Rabatte aus Apps zählen mit.
  • Mit einer App: Für Rabatte in mehreren Stufen verweist die Shopify-Hilfe auch auf Rabatt-Apps. In AOV.ai Free Gifts gibt eine Order-Goal-Kampagne Rabatte in Stufen, abhängig vom Gesamtwert der Bestellung. Eine Milestone-Rewards-Kampagne kann an jeder Stufe eine andere Belohnung geben: kostenlosen Versand, ein Gratisgeschenk oder einen Bestellrabatt. In einem Shop kann immer nur eine Milestone-Kampagne aktiv sein.
  • Vorher prüfen: Rechnen Sie Ihre Marge für jede Stufe nach, bevor Sie das Angebot veröffentlichen, denn der höchste Rabatt gilt für Ihre größten Bestellungen.

Wie Kunden sehen, was bis zur nächsten Stufe fehlt, zeigt unser Beitrag zum Fortschrittsbalken im Warenkorb.

4. Versandkostenfrei ab einem Bestellwert

Bei diesem Angebot entfallen die Versandkosten für größere Bestellungen. Es passt, wenn Ihre Versandkosten im Vergleich zum Produktpreis hoch sind. Es kostet Sie die Versandkosten Ihrer größeren Bestellungen. Versand zählt bei der Wahl des Shops: In einer Bitkom-Umfrage von 2025 nannten 53 % Versand und Lieferung sehr wichtig, Preis und Rabatte 47 %.

Idee für einen Schuhshop: versandkostenfrei knapp über dem Preis eines Paars, sodass ein Paar Socken bis zur Schwelle reicht.

Warenkorb von Allbirds: die Zeile Spend $75 more to earn free shipping, ein Fortschrittsbalken und ein Produkt für 25 $.
Die markierte Zeile zeigt Kunden, wie viel bis zum kostenlosen Versand fehlt. Beispiel: Warenkorb von Allbirds auf dem Handy (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: Erstellen Sie einen Rabatt für kostenlosen Versand mit Mindestkaufbetrag. Sie können ihn auf ausgewählte Länder beschränken.
  • Mit einer App: In AOV.ai Free Gifts gibt eine Shipping-Goal-Kampagne kostenlosen oder günstigeren Versand, sobald die Bestellung einen festgelegten Wert erreicht.
  • Vorher prüfen: Für diesen Mindestbetrag zählt Shopify jedes Produkt zum Preis nach Rabatt. Geben Sie also einen weiteren Rabatt, der mit kostenlosem Versand kombinierbar ist, brauchen Kunden mehr Produkte, um die Schwelle zu erreichen.

Unser Beitrag zeigt, wie Sie in Shopify versandkostenfrei ab einem Betrag einstellen.

5. Gratisgeschenk ab einem Bestellwert

Bei einem Gratisgeschenk bleiben Ihre Preise gleich, und Kunden erhalten ab einem bestimmten Bestellwert ein zusätzliches Produkt. Es passt, wenn Sie ein günstiges Produkt haben, das Kunden mögen, etwa eine Probe oder einen kleinen Artikel. Es kostet Sie den Einkaufspreis des Geschenks.

Idee für einen Beauty-Shop: eine Creme in Reisegröße zu jeder Bestellung über Ihrer Schwelle.

In unserer Fallstudie zu Desio (auf Englisch) wählen Kunden ab 39 € zwei Gratisproben aus zehn Farben.

Warenkorb von Desio auf dem Handy: Kunden wählen Gratisproben für je 0 €, die Anzeige steht bei 0 von 2 Geschenken.
1: Der Shop bittet Kunden, ihre Proben zu wählen. 2: Jede Probe ist gratis. 3: Kunden wählen zwei. Beispiel: Warenkorb von Desio auf dem Handy (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: Ein Rabattcode vom Typ „Kaufe X, erhalte Y“ kann ein Produkt kostenlos machen, wenn der Warenkorbwert über einem bestimmten Wert liegt. Kunden legen das Geschenk selbst in den Warenkorb: Laut Shopify-Hilfe zu „Kaufe X, erhalte Y“ wird der Gratisartikel nie automatisch hinzugefügt.
  • Mit einer App: In AOV.ai Free Gifts gibt eine Gift-with-Cart-Value-Kampagne ein Gratisgeschenk, sobald der Warenkorb einen festgelegten Wert erreicht. Die App rechnet dabei mit den ursprünglichen Produktpreisen, also vor Rabatten. Nutzen Sie mehrere dieser Kampagnen, erhalten Kunden ein Geschenk, und zwar das der höchsten erreichten Stufe. Eine Gift-with-Collection-Value-Kampagne zählt nur die Ausgaben in einer Kollektion.
  • Vorher prüfen: Legen Sie die Schwelle über Ihren durchschnittlichen Bestellwert, damit das Geschenk eine größere Bestellung belohnt. Achten Sie darauf, dass der Bestand des Geschenks für alle vier Tage reicht.

Weitere Ideen dieser Art finden Sie in unserem Beitrag zum Gratisgeschenk ab Mindestbestellwert. Unser kostenloses BFCM 2026 Kit enthält 24 weitere Geschenkideen für 8 Shop-Arten, die Dateien sind auf Englisch. Das Kit können Sie auf der Seite mit unseren Newsletter-Vorlagen per E-Mail anfordern.

6. Kaufe X, erhalte Y

Bei „Kaufe X, erhalte Y“ kaufen Kunden ein Produkt und erhalten ein anderes gratis oder günstiger. Ist das zweite Produkt dasselbe wie das erste, spricht man von BOGO (Buy One, Get One): Kaufe eins, erhalte eins gratis. Das Angebot passt, wenn Sie mehr Einheiten verkaufen oder ein Produkt abverkaufen möchten. Es kostet Sie den Einkaufspreis des zweiten Artikels.

Idee für einen Modeshop: Wer ein Hemd kauft, erhält ein Paar Socken gratis.

In unserer Fallstudie zu Tools4Trade (auf Englisch) landet eine Flasche für 9,99 £ im Warenkorb, sobald Kunden zwei Artikel aus einer Kollektion mit Arbeitskleidung kaufen. Einen Code brauchen sie dafür nicht.

Banner von Tools4Trade: Buy any 2 selected workwear, get a free 1L water bottle, im Warenkorb die Flasche für 0,00 £.
1: Das Angebot oben auf der Kollektionsseite. 2: Die Gratisflasche im Warenkorb für 0,00 £. Beispiel: Kollektionsseite und Warenkorb von Tools4Trade (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: „Kaufe X, erhalte Y“ ist eine der drei Rabattarten. Wie beim Gratisgeschenk legen Kunden jeden Artikel selbst in den Warenkorb.
  • Mit einer App: In AOV.ai Free Gifts gibt eine Buy-X-Get-Y-Kampagne ein Gratisprodukt, wenn Kunden bestimmte Artikel kaufen. Bei dieser Kampagnenart kann die App das Geschenk automatisch in den Warenkorb legen und Kunden eine Meldung zeigen. Mit der BOGO-Option ist das Geschenk derselbe Artikel wie im Warenkorb. Standardmäßig gibt diese Option insgesamt ein Geschenk, und im Shopify-Kassensystem (POS) ist sie nicht verfügbar. Eine Gift-with-Quantity-Purchase-Kampagne gibt ein Geschenk, wenn Kunden eine festgelegte Anzahl Artikel kaufen.
  • Vorher prüfen: Rechnen Sie die Kosten des Gratisartikels für jede Bestellung mit, die ihn erhält, und prüfen Sie den Bestand beider Produkte.

Unser Beitrag erklärt, wie Sie „Kaufe X, erhalte Y“ in Shopify einrichten. Ob BOGO dasselbe ist wie ein hoher Preisnachlass, klärt unser Vergleich von BOGO und Prozentrabatt. Apps für Gratisgeschenke und „Kaufe X, erhalte Y“ vergleicht unser Überblick über Shopify-Apps für den Black Friday.

7. Mengenrabatt auf ein Produkt

Ein Mengenrabatt senkt den Stückpreis, wenn Kunden mehr Einheiten desselben Produkts kaufen. Er passt zu Produkten, die Kunden verbrauchen und dann nachkaufen.

Idee für einen Shop mit Tierfutter: ein niedrigerer Preis pro Beutel, wenn Kunden drei Beutel desselben Futters kaufen.

Zeichnung einer Produktseite für Tierfutter: 1, 2 oder 3 Beutel, die größte Option hat den niedrigsten Preis pro Beutel.
Diese Zeichnung veranschaulicht die Idee oben. Sie zeigt keinen echten Shop.
  • In Shopify: Ergänzen Sie einen Betragsrabatt um eine „Mindestanzahl an Artikeln“.
  • Mit einer App: In AOV.ai Bundles belohnt ein Volume-Discount-Angebot Kunden dafür, mehr Einheiten desselben Produkts zu kaufen.
  • Vorher prüfen: Prüfen Sie den Stückpreis jeder Stufe und vergleichen Sie ihn mit Ihrem Einkaufspreis.

8. Bundles und Geschenksets

Ein Bundle ist ein Set aus zwei oder mehr zusammengehörigen Produkten, meist mit Rabatt. Es passt, wenn Ihre Produkte gut zusammenpassen oder Kunden sie als Geschenk kaufen. Es kostet Sie den Rabatt auf das Set. In Deutschland passt das zum Termin, denn viele Kunden kaufen am Black Friday auch für Weihnachten, wie unser Beitrag Was ist Black Friday? zeigt.

Idee für einen Teeshop: drei Teesorten und ein Teesieb, zusammen als ein Geschenkset.

Nguyen Coffee Supply: zwei Sets aus drei Kaffees für 63,00 $ neben durchgestrichenen 66,00 $ und ein Probierset.
Die gelben Rahmen markieren den Set-Preis neben dem durchgestrichenen Preis. Beispiel: Bundle-Kollektion von Nguyen Coffee Supply (echter Shop, Seite auf Englisch), aufgenommen am 12. Oktober 2026.
  • In Shopify: Um Bundles zu erstellen, brauchen Sie eine Bundle-App. Die kostenlose App Shopify Bundles ist in allen Abos verfügbar. Sie erstellt feste Bundles und Multipacks, also Sets aus mehreren Einheiten eines Produkts.
  • Mit einer App: In AOV.ai Bundles verkauft ein Product Fixed Bundle ein fertiges Set als eigenes Produkt, zum Beispiel ein Geschenkset. Mit dem Bundle Builder stellen Kunden ihr Set selbst aus einer Produktliste zusammen und sparen mehr, je mehr sie hinzufügen. Dieses Bundle hat eine eigene Seite, verlinken Sie sie also aus Ihrem Shop. Auf einer Produktseite schlägt Frequently Bought Together passende Produkte vor.
  • Vorher prüfen: Der Bestand eines Bundles hängt vom Produkt im Set mit dem niedrigsten Bestand ab. Ein Mystery-Bundle, bei dem Kunden vor dem Kauf nicht jeden Artikel sehen, kann helfen, Ware zu verkaufen, die liegen bleibt.

9. Geschenkgutschein für die nächste Bestellung

Bei diesem Angebot erhalten Kunden ab einem Mindestbestellwert einen Geschenkgutschein für einen späteren Kauf. Es passt, wenn Sie nach dem Sale eine zweite Bestellung möchten. Es kostet Sie den Wert des Gutscheins, sobald Kunden ihn einlösen.

Idee für einen Spielwarenshop: ein Geschenkgutschein zu jeder Bestellung über Ihrer Schwelle, einzulösen im Januar.

Zeichnung einer Spielwaren-Bestellung neben einem Geschenkgutschein: Für Ihre nächste Bestellung, Im Januar einlösen.
Diese Zeichnung veranschaulicht die Idee oben. Sie zeigt keinen echten Shop.
  • In Shopify: Geschenkgutscheine gibt es in allen Abos, und Sie erstellen und versenden sie in Ihrem Adminbereich.
  • Vorher prüfen: Sagen Sie Kunden, wann sie den Gutschein bekommen und wie sie ihn einlösen.

Was hält Kunden vom Kauf ab?

Kostenloses Shopify-Store-Audit (auf Englisch)

Wann Ihr Angebot starten und enden sollte

Ein einfacher Plan ist ein Angebot für den ganzen Sale, von Freitag, dem 27. November, bis Montag, dem 30. November 2026. Diese Termine ergeben sich aus dem offiziellen US-Feiertagskalender. Viele Händler führen Black Friday und Cyber Monday heute als eine Aktion, wie Shopify schreibt. Starten Sie früher, heißt die Aktion oft Black Week. Eine feste Definition gibt es dafür nicht, Beginn und Ende legen Sie selbst fest. Für einen Rabatt, der schrittweise und ohne Unterbrechung steigt, gilt eine eigene Regel in § 11 PAngV. Sie dürfen dann während der ganzen Aktion den niedrigsten Preis von vor dem Start angeben.

In Shopify hat jeder Rabatt ein Startdatum, und Sie können ein Enddatum festlegen. Beide Termine richten sich nach der Zeitzone Ihres Shops. Möchten Sie den Sale für Ihre besten Kunden früher öffnen, erstellen Sie einen Rabattcode für bestimmte Kunden oder ein Kundensegment. Schicken Sie diesen Code in einer E-Mail mit frühem Zugang, und erinnern Sie am letzten Tag alle Kunden an das Angebot. Unsere Vorlagen für den Black-Friday-Newsletter enthalten beide E-Mails.

Ein Rabattcode für den frühen Zugang, dann zwei Tischkalender: Das Angebot startet am 27. November und endet am 30. November.
Termine berechnet nach dem offiziellen US-Feiertagskalender.

Ein anderes Angebot pro Tag oder pro Stunde braucht jemanden, der den Shop im Blick behält. Ist Ihr Team klein, lässt sich ein Angebot für alle vier Tage leichter betreuen. Unsere Black-Friday-Checkliste nennt die Aufgaben jeder Woche vor dem Sale. Zahlen zum Verkaufswochenende finden Sie in unserer Black-Friday-Statistik.

Black-Friday-Ideen für kleine Unternehmen

Für den Black Friday braucht ein kleines Unternehmen nicht den höchsten Rabatt. Ein Prozentrabatt kostet Marge auf jeder Bestellung. Bei einem Gratisgeschenk oder Set zahlen Sie nur für die Bestellungen, die es auslösen.

Vier Ideen für ein kleines Team:

  • Beginnen Sie mit einem Angebot. Ein Gratisgeschenk ab einem Bestellwert oder ein Bundle lässt Ihre Listenpreise unverändert.
  • Nutzen Sie zuerst, was Shopify mitbringt. Die drei Rabattarten decken Preisnachlässe, „Kaufe X, erhalte Y“ und kostenlosen Versand ab.
  • Lassen Sie dasselbe Angebot alle vier Tage laufen. Start- und Enddatum legen Sie nur einmal fest.
  • Denken Sie an den 1. Advent. Er fällt 2026 auf den 29. November, also mitten in dieses Wochenende. Wie Sie beide Phasen planen, zeigt unser Beitrag zum Weihnachtsgeschäft im Shopify-Shop.

Braucht Ihr Angebot eine App, erklärt unser Überblick über Shopify-Apps für den Black Friday, welche App zu welcher Aufgabe passt.

Prüfen Sie die Preisregel der EU

Prüfen Sie die Preishistorie eines Produkts, bevor Sie einen Streichpreis neben den Sale-Preis setzen. In allen EU-Ländern müssen Händler bei Preisnachlässen als Referenz den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben. Die EU erklärt diese Regel auf ihrer Website Your Europe.

In Deutschland steht die Pflicht in § 11 der Preisangabenverordnung (PAngV). Sie gilt bei jeder Bekanntgabe einer Preisermäßigung für eine Ware gegenüber Verbrauchern. Die PAngV zählt die 30 Tage vor der Anwendung der Ermäßigung, Your Europe vor ihrer Bekanntgabe. Kündigen Sie den Sale Tage vor dem Start an, lassen Sie diesen Punkt vorher prüfen.

Zwei Punkte betreffen fast jeden Black-Friday-Sale:

  • Prozentrabatte. Dazu entschied der Europäische Gerichtshof im Fall Aldi Süd 2024. Sie bestimmen die Ermäßigung auf Grundlage des niedrigsten Preises der letzten 30 Tage. Ein Beispiel: Ein Produkt kostet normal 60 € und Anfang November kurz 50 €. Dann rechnen Sie 20 % von 50 €, der Black-Friday-Preis ist also 40 €.
  • Aktionen vor dem Sale. Der niedrigste Preis schließt frühere Aktionspreise ein, wie die Shopify-Hilfe zur Preisangabenrichtlinie erklärt. Für einen Start am 27. November reichen die 30 Tage bis Ende Oktober zurück. Eine Aktion zum Singles’ Day am 11. November senkt also Ihren Referenzpreis für den Black Friday, wie das Beispiel unten zeigt.

Viele Kunden sind misstrauisch: Mehr als zwei Drittel der Befragten vermuten, dass Händler die Preise vor dem Black Friday erhöhen, so die Idealo-Umfrage von 2025. Auf Your Europe steht dazu ein Beispiel: „Vorher 50 €, jetzt nur noch 25 €“ kann irreführend sein, wenn der ursprüngliche Preis erhöht wurde.

Ein Tischkalender mit den Worten Letzte 30 Tage und ein Preisschild neben zwei Prüfpunkten vor dem Streichpreis.
Quelle: Your Europe.

Beispiel: Die 30 Tage für einen Start am 27. November

Startet Ihr Sale am 27. November, zählen nach unserer Berechnung die Preise vom 28. Oktober bis zum 26. November. Der niedrigste Preis in dieser Zeit ist Ihr Referenzpreis. Ein Beispiel: Ein Produkt kostet normal 60 €, am Black Friday soll es 48 € kosten.

Ihr Preis vor dem SaleReferenzpreisRabatt bei 48 €
60 € an jedem Tag ab dem 28. Oktober60 €20 %
60 €, aber am 11. November eine Aktion für 50 €50 €4 %
50 € bis zum 10. November, danach 60 €50 €4 %

Darum zählt der frühe Termin: Der Preis, den Sie durchstreichen wollen, muss ab dem 28. Oktober jeden Tag gelten. Eine Erhöhung im November kommt zu spät, denn der niedrigere Preis bleibt in den 30 Tagen. Legen Sie Ihre Preise also spätestens am 28. Oktober fest und planen Sie bis zum Sale keine weitere Preisaktion für diese Produkte.

Mit dem Start verschiebt sich der Zeitraum: Für eine Black Week ab dem 23. November zählen die Preise ab dem 24. Oktober, für den 30. November ab dem 31. Oktober. Kündigen Sie am 23. November einen Sale für den 27. November an, zählen Sie zur Sicherheit ebenfalls ab dem 24. Oktober, denn Your Europe rechnet ab der Bekanntgabe.

Der 28. Oktober ist vorbei: So legen Sie den Preis fest

Sie können trotzdem am 27. November starten. Sie müssen nur vom richtigen Preis ausgehen.

  1. Prüfen Sie jedes Produkt. Sehen Sie nach, welche Preise und Aktionen es seit dem 28. Oktober gab. Der niedrigste Preis ist Ihr Referenzpreis.
  2. Zeigen Sie diesen Preis als Streichpreis. Gab es keine Änderung, bleiben es 60 €. Gab es am 11. November eine Aktion für 50 €, sind es 50 €.
  3. Rechnen Sie den Sale-Preis davon aus. Für 20 % Rabatt auf 50 € liegt der Sale-Preis bei 40 €.
  4. Reicht die Marge nicht? Geben Sie einen kleineren Rabatt, oder wählen Sie Produkte, die seit dem 28. Oktober nicht günstiger waren.

Erhöhen Sie den Preis jetzt nicht, um einen höheren Streichpreis zu zeigen. Kostet ein Produkt 60 € und ab dem 5. November 75 €, bleibt der Referenzpreis für den 27. November 60 €. Your Europe nennt einen erhöhten Ausgangspreis als Beispiel für einen irreführenden Preisnachlass. Warten hilft ebenfalls nicht: Die 50 € vom 11. November zählen bei jedem Sale mit, der bis zum 11. Dezember startet.

Dieser Abschnitt ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Prüfen Sie die Regeln Ihres Landes, bevor Sie einen Sale-Preis veröffentlichen.

Prüfen Sie Ihren eigenen Shop

Ein Angebot hilft nur, wenn Kunden es sehen und ohne Probleme bezahlen können. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie Ihren Shopify-Shop auf den Black Friday vorbereiten. AOV.ai bietet außerdem ein kostenloses Shopify-Store-Audit an. Es zeigt Ihnen, wie Sie das Kaufen in Ihrem Shop noch vor dem Sale einfacher machen. Die Audit-Seite ist auf Englisch.

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Eine Lupe gleitet über eine Shopseite auf dem Handy und markiert zwei Preise in kleiner Schrift.Eine Lupe gleitet über eine Shopseite auf dem Handy und markiert zwei Preise in kleiner Schrift.

Häufige Fragen

Welches Black-Friday-Angebot ist das beste?

Kein Angebot ist für jeden Shop das beste. Ein Prozentrabatt ist leicht zu erklären und kostet Marge auf jeder Bestellung. Ein Gratisgeschenk, ein Bundle oder kostenloser Versand ab einem Bestellwert belohnt eine größere Bestellung. Wählen Sie nach Ihrer Gewinnmarge und Ihrem Bestand.

Von welchem Preis berechne ich einen Black-Friday-Rabatt?

Bei einem Rabatt in Prozent gehen Sie vom niedrigsten Preis der letzten 30 Tage aus, wie der Europäische Gerichtshof 2024 entschied. Frühere Aktionspreise zählen mit. Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

Kann ich zwei Angebote gleichzeitig nutzen?

Ja, wenn Sie das bei jedem Rabatt erlauben. In Shopify wählen Sie, mit welchen Rabattklassen ein Rabatt kombinierbar ist: Produkt-, Bestell- oder Versandrabatte. Nicht jede Kombination steht jedem Shop zur Verfügung, wie die Shopify-Hilfe zum Kombinieren von Rabatten zeigt. Testen Sie Ihre Angebote deshalb im Checkout. Unser Beitrag Rabatte in Shopify kombinieren erklärt die Schritte.

Brauche ich für den Cyber Monday ein eigenes Angebot?

Nein. Viele Händler führen Black Friday und Cyber Monday heute als eine Aktion, laut Shopify. Bei einem einzigen Angebot setzen Sie das Enddatum auf Montag, den 30. November 2026. Dieser Termin ergibt sich aus dem offiziellen US-Feiertagskalender.

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