Gratisgeschenk ab Mindestbestellwert in Shopify
Im Shopify-Adminbereich heißt die Bedingung „Mindestkaufbetrag“, gesetzt wird sie im Rabatttyp „Kaufe X, erhalte Y“.

Shopify prüft den Mindestbestellwert durchaus, im deutschen Adminbereich trägt er nur einen anderen Namen: Die Bedingung heißt „Mindestkaufbetrag“ und steckt in einem eigenen Rabatttyp namens „Kaufe X, erhalte Y“. Den Gratisartikel legt Shopify aber nie selbst in den Warenkorb, das muss Ihre Kundschaft tun. Solange der Artikel nicht im Warenkorb liegt, greift der Rabatt nicht, und die Aktion bleibt unsichtbar, egal wie sauber die Einrichtung ist.
Damit stehen zwei Aufgaben an, und nur die erste findet sich im Rabattformular: die Schwelle richtig festlegen und die Zugabe im Warenkorb sichtbar machen. Die zweite entscheidet, ob die Aktion überhaupt bei jemandem ankommt.
Warum das Gratisgeschenk nicht automatisch im Shopify-Warenkorb auftaucht
Das Muster in den deutschsprachigen Shopify-Foren ist immer wieder dasselbe.
Ein Händler legt einen Rabatt vom Typ „Kaufe X, erhalte Y“ an, prüft die Einrichtung mehrfach, und im Warenkorb erscheint trotzdem nichts.
Der Wunsch dahinter ist fast immer derselbe: Die Kundschaft soll den Warenkorb füllen, die Schwelle erreichen, und die Zugabe soll von selbst dazukommen.
Genau an dieser Stelle liegt das Missverständnis. Der Rabatt ist aktiv, die Bedingung steht, die Bestellung liegt über der Schwelle, und im Warenkorb passiert trotzdem nichts. Das sieht nach einem Konfigurationsfehler aus. Es ist keiner.
Shopify formuliert es im deutschen Hilfebereich unmissverständlich:
„Kund:innen müssen alle Artikel manuell zu ihrem Warenkorb hinzufügen. Der kostenlose oder rabattierte ‚erhalte‘-Artikel wird nie automatisch zum Warenkorb hinzugefügt.“
Die englische Fassung derselben Hilfeseite ist genauso eindeutig: „The free or discounted ‘get’ item is never automatically added to the cart.“ Wie Sie diesen Rabatttyp Schritt für Schritt anlegen, steht im Beitrag zu „Kaufe X, erhalte Y“ in Shopify.
Dahinter steckt eine einfache Logik: Ein Rabatt in Shopify bezieht sich immer auf Positionen, die bereits im Warenkorb liegen. Er legt keine Position an. „Kaufe X, erhalte Y“ prüft deshalb zwei Seiten: die Artikel in der Kaufbedingung und den Artikel, der als Zugabe hinterlegt ist.
Fehlt die Zugabe im Warenkorb, ist die Kaufbedingung zwar erfüllt, aber es gibt keine Position, auf die der Rabatt angewendet werden könnte, und Shopify zeigt schlicht nichts an.
Das ist also keine Panne, sondern das vorgesehene Verhalten. Wer das weiß, sucht im Rabattformular nicht mehr nach dem Häkchen, das es dort nicht gibt, und kümmert sich stattdessen um den Warenkorb.
So setzen Sie den Mindestkaufbetrag im Shopify-Adminbereich
Zwei Punkte vorweg, weil die meisten hier vergeblich suchen.
Erstens ist „Kaufe X, erhalte Y“ ein eigener Rabatttyp. Im deutschen Adminbereich stehen vier Typen gleichrangig nebeneinander:
- „Betrag vom Produkt abziehen“
- „Betrag von der Bestellung abziehen“
- „Kaufe X, erhalte Y“
- „Kostenloser Versand“
Die Zugabe steckt nicht im Produktrabatt, sie ist ein Typ für sich. Wer sie unter den Produktrabatten sucht, findet sie nicht.
Zweitens kommt das Wort „Mindestbestellwert“ im deutschen Adminbereich überhaupt nicht vor. Die Bedingung heißt „Mindestkaufbetrag“ und steht im Block für die Kaufbedingung direkt neben „Mindestanzahl der Artikel“. Sie entscheiden sich für eine der beiden Optionen, nicht für beide.
„Mindestbestellwert“ ist Alltagssprache aus dem Handel und meint dort oft etwas ganz anderes, nämlich den Mindestbestellwert einer Lieferung. Im Rabattformular selbst gibt es den Begriff nicht.
Der Ablauf in Ihrem Shopify-Konto sieht damit so aus:
- Unter Rabatte einen neuen Rabatt anlegen und als Typ „Kaufe X, erhalte Y“ wählen. Statt einzelner Produkte lässt sich dort auch eine ganze Kollektion als Bedingung hinterlegen.
- Entscheiden, ob es ein Rabattcode oder ein automatischer Rabatt werden soll. Ein automatischer Rabatt erspart Ihrer Kundschaft die Code-Eingabe, ändert aber nichts daran, dass der Gratisartikel im Warenkorb liegen muss.
- Im Block für die Kaufbedingung die Option „Mindestkaufbetrag“ wählen und den Betrag eintragen. Anschließend festlegen, für welche Produkte oder Kollektionen die Bedingung überhaupt gilt.
- Im Block für die Zugabe die Menge und den Gratisartikel hinterlegen und den Rabattwert auf kostenlos setzen.
- Die Anzahl der Anwendungen pro Bestellung begrenzen. Ohne diese Grenze kann ein großer Warenkorb die Zugabe mehrfach auslösen.
- Prüfen, mit welchen anderen aktiven Rabatten sich die Aktion kombinieren lässt.
- Laufzeit festlegen, speichern und danach im eigenen Shop mit einem echten Warenkorb testen.
An einer Stelle geht beim Eintragen leicht etwas schief: In das Feld „Mindestkaufbetrag“ tragen Sie den Betrag so ein, wie Ihre Preise im Shop stehen.
In einem deutschen Endkundenshop sind das Bruttopreise inklusive Umsatzsteuer. Ihre Marge rechnen Sie dagegen netto. 80 € netto sind bei 19 % Umsatzsteuer 95,20 € brutto, und das sind zwei sehr verschiedene Schwellen.
Legen Sie vorher fest, ob Sie netto oder brutto rechnen, und rechnen Sie den jeweils anderen Wert einmal aus. Ob Shopify beim Abgleich auch die Versandkosten mitzählt, klären Sie mit einer Testbestellung, dazu gleich mehr.
Was Shopify zum Mindestkaufbetrag nicht dokumentiert
Drei Fragen beantwortet weder die deutsche noch die englische Hilfeseite. Raten hilft hier nicht, denn jede Antwort verschiebt die Schwelle spürbar:
- Bezieht sich der Mindestkaufbetrag auf den gesamten Warenkorb oder nur auf die Artikel, die als Kaufbedingung hinterlegt sind?
- Prüft Shopify die Schwelle vor oder nach anderen Rabatten, die gleichzeitig laufen?
- Zählen die Versandkosten zum Mindestkaufbetrag, und was passiert in Shops, die Nettopreise anzeigen?
Klären lässt sich das in einer halben Stunde mit ein paar Testbestellungen im eigenen Shop. Legen Sie den Rabatt an, setzen Sie den Mindestkaufbetrag auf einen Wert, den Sie leicht erreichen, und stellen Sie nacheinander diese Warenkörbe zusammen:
- Ein Warenkorb, der die Schwelle allein mit Artikeln aus der Kaufbedingung erreicht. Das ist Ihr Referenzfall, hier muss der Rabatt greifen.
- Ein Warenkorb, der knapp darunter liegt und erst durch ein Produkt außerhalb der Kaufbedingung darüber kommt. Greift der Rabatt trotzdem, zählt Shopify den gesamten Warenkorb.
- Ein Warenkorb, der die Schwelle erst zusammen mit den Versandkosten erreicht.
- Ein Warenkorb genau an der Schwelle, während ein zweiter Rabatt aktiv ist, der den Wert drückt.
Das Ergebnis lesen Sie direkt im Warenkorb und im Checkout ab: Entweder erscheint die Rabattzeile, oder sie erscheint nicht.
Wer es genau wissen will, schließt jede Testbestellung im Testmodus des Zahlungsanbieters ab und öffnet sie anschließend im Adminbereich. Dort steht der angewendete Rabatt mit Betrag.
Halten Sie das Ergebnis für Ihren Shop schriftlich fest. Es gilt für Ihre Konfiguration und nicht allgemein, und genau deshalb steht es auf keiner Hilfeseite.
So machen Sie die Gratiszugabe im Warenkorb sichtbar
Die eigentliche Aufgabe lautet nicht mehr „den Rabatt richtig einstellen“, sondern „die Kundschaft dazu bringen, den Gratisartikel in den Warenkorb zu legen“. Vier Stellen entscheiden darüber.
- Nennen Sie die Bedingung dort, wo gekauft wird. Ein Hinweis auf der Aktionsseite erreicht niemanden, der über die Suche oder eine Anzeige direkt auf einer Produktseite landet. Die Bedingung gehört auf die Produktseiten, die zur Aktion zählen, und zwar in einem Satz: welcher Betrag, welches Geschenk, bis wann.
- Zeigen Sie den Fortschritt im Warenkorb selbst. Der Warenkorb ist die Stelle, an der über die letzte Position entschieden wird. Eine Zeile, die den fehlenden Betrag ausrechnet und benennt, etwa „Noch 15 € bis zu Ihrem Geschenk“, wirkt dort deutlich stärker als jedes Banner auf der Startseite.
- Bieten Sie eine Möglichkeit, den Artikel mit einem Klick hinzuzufügen. Shopify kann einen Warenkorb über einen vorbereiteten Link befüllen, und dieser Link nimmt Artikel und Rabattcode zugleich auf. Aus einer E-Mail oder von der Aktionsseite aus funktioniert das gut. Mitten im laufenden Warenkorb ist das heikel, weil der Link den bestehenden Warenkorb verändert. Testen Sie diesen Fall deshalb vorher.
- Oder Sie lassen die Position einfügen, sobald die Bedingung erfüllt ist. Gemeint ist eine Warenkorb-Logik, die den Gratisartikel selbst als Position anlegt, sobald der Mindestkaufbetrag erreicht ist, und ihn wieder entfernt, sobald der Warenkorbwert darunter liegt. Die Rabattfunktion von Shopify leistet das nicht, dafür ist zusätzliche Logik im Theme oder im Warenkorb nötig.
Welchen Weg Sie auch wählen, testen Sie auch den umgekehrten Fall. Was passiert, wenn jemand eine Position wieder entfernt und der Warenkorbwert unter den Mindestkaufbetrag rutscht?
Bleibt der Gratisartikel dann liegen, greift der Rabatt nicht mehr und der Artikel steht plötzlich zum vollen Preis im Warenkorb. Das ist der unangenehmste Fehler dieser Aktion, weil er für Ihre Kundschaft wie Absicht wirkt.
Wann sich eine Gratiszugabe ab Mindestbestellwert im Shopify-Shop nicht rechnet
Dass die Schwelle technisch steht, heißt nicht, dass sie sich rechnet. Eine zu hohe Schwelle kostet Sie Bestellungen, die niemand hochzieht.
Eine zu niedrige kostet Sie bares Geld, und zwar bei jeder einzelnen Bestellung, die den Mindestkaufbetrag ohnehin erreicht hätte. Diese Bestellungen bekommen das Geschenk trotzdem, Sie bezahlen den Wareneinsatz also für Umsatz, den Sie auch ohne Aktion gemacht hätten.
Dazu ein Rechenbeispiel. Es sind ausdrücklich keine Branchenwerte, sondern frei gewählte Zahlen, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen können:
- Durchschnittlicher Bestellwert vor der Aktion: 60 € netto, das sind bei 19 % Umsatzsteuer 71,40 € brutto
- Mindestkaufbetrag: 80 € netto, das sind 95,20 € brutto
- Reguläre Rohertragsmarge: 55 %
- Wareneinsatz des Geschenks: 6 € netto, also der Einkaufspreis ohne Umsatzsteuer
Für die Rechnung nehmen wir an, dass eine hochgezogene Bestellung ohne Aktion beim Durchschnittswert gelegen hätte und dass der Zusatzumsatz dieselbe reguläre Rohertragsmarge trägt wie das übrige Sortiment.
| Größe im Rechenbeispiel | Bestellung, die durch die Aktion hochgezogen wird | Bestellung, die den Mindestkaufbetrag ohnehin erreicht |
|---|---|---|
| Bestellwert vor der Aktion | 60 € netto (71,40 € brutto) | 90 € netto (107,10 € brutto) |
| Bestellwert in der Aktion | 80 € netto (95,20 € brutto) | 90 € netto (107,10 € brutto) |
| Rohertrag vor der Aktion bei 55 % regulärer Rohertragsmarge | 33 € netto | 49,50 € netto |
| Zusätzlicher Rohertrag in der Aktion | 11 € netto | 0 € netto |
| Wareneinsatz des Geschenks | 6 € netto | 6 € netto |
| Rohertrag in der Aktion | 38 € netto | 43,50 € netto |
| Veränderung gegenüber dem Rohertrag vor der Aktion | plus 5 € netto | minus 6 € netto |
Die linke Spalte ist der Fall, für den Sie die Aktion machen. 20 € netto mehr Bestellwert bringen bei einer regulären Rohertragsmarge von 55 % genau 11 € netto zusätzlichen Rohertrag in der Aktion. Davon geht der Wareneinsatz von 6 € netto ab, es bleiben 5 € netto.
Die rechte Spalte ist der Fall, den niemand einplant. Der Bestellwert in der Aktion ist derselbe wie der Bestellwert vor der Aktion, zusätzlicher Rohertrag in der Aktion entsteht nicht, das Geschenk kostet trotzdem 6 € netto.
Das gilt unabhängig von der Höhe: Ob die Bestellung bei 90 € netto oder bei 300 € netto liegt, es sind jedes Mal 6 € netto weniger.
Der Kipppunkt, also die Gewinnschwelle (Break-even) dieser Aktion, ergibt sich direkt aus dem Beispiel. Sechs hochgezogene Bestellungen bringen 30 € netto zusätzlichen Rohertrag in der Aktion, fünf ohnehin hohe Bestellungen kosten 30 € netto, bei sechs zu fünf gleicht sich beides also aus.
Auf jede hochgezogene Bestellung dürfen damit 5 geteilt durch 6, also 0,83 Bestellungen kommen, die den Mindestkaufbetrag ohnehin erreicht hätten. Kommen mehr davon zusammen, liegt der Rohertrag in der Aktion unter dem Rohertrag vor der Aktion.
In Zahlen aus Ihrem Export: Erreichen 30 Bestellungen die 80 € netto ohnehin, müssen mindestens 36 Bestellungen hochgezogen werden, damit sich die Aktion im Rohertrag trägt, denn 36 mal 5 € netto sind 180 € netto und 30 mal 6 € netto ebenfalls 180 € netto.
Gemeint ist dabei die Gewinnschwelle im Rohertrag, nicht im Gewinn. Verpackung, Versand des Geschenks und Retouren sind darin nicht enthalten, ein Rohertrag von plus minus null ist also noch kein Gewinn von null.
Für dieses Verhältnis gibt es keinen Branchenwert, und für den Abstand zwischen Schwelle und Bestellwert vor der Aktion auch nicht. Sie lesen es aus dem Bestellexport Ihres eigenen Shops ab:
- Exportieren Sie die Bestellungen eines Zeitraums ohne laufende Aktion als CSV.
- Bringen Sie die Werte auf dieselbe Basis wie Ihre Schwelle. Wenn Ihre Preise Bruttopreise sind, Sie aber netto rechnen, teilen Sie bei 19 % Umsatzsteuer durch 1,19.
- Zählen Sie, wie viele Bestellungen die geplante Schwelle schon vor der Aktion erreichen. Diese Zahl steht im Export, das Auszählen kostet Sie nur ein paar Minuten.
- Die zweite Zahl steht dort nicht. Wie viele Bestellungen sich hochziehen lassen, sagt Ihnen kein Export im Voraus. Vor der Aktion können Sie also nur eine der beiden Zahlen zählen, und das sollten Sie sich bewusst machen, bevor Sie die Schwelle festlegen.
- Messen Sie die zweite Zahl deshalb in der Aktion: Vergleichen Sie die Verteilung der Bestellwerte in der Aktion mit der Verteilung vor der Aktion. Wählen Sie dafür gleich lange Zeiträume, die dieselben Wochentage abdecken. Der Zuwachs knapp oberhalb der Schwelle, verrechnet mit dem Rückgang knapp darunter, ist Ihre Zahl der hochgezogenen Bestellungen.
Zwei Situationen sprechen klar gegen eine Schwelle.
Die erste: Ihre Bestellwerte vor der Aktion liegen dicht beieinander. Wenn fast jede Bestellung aus einem Artikel besteht und dieser Artikel den Preis bestimmt, gibt es kaum Bestellungen im Bereich knapp unter der Schwelle, die sich hochziehen ließen.
Dann trifft die Schwelle entweder fast niemanden, oder sie liegt so niedrig, dass fast alle sie ohnehin erreichen, und im zweiten Fall zahlen Sie den Wareneinsatz für sämtliche Bestellungen mit. Die Verteilung im Bestellexport zeigt Ihnen das in wenigen Minuten.
Die zweite: Sie haben kein Produkt mit niedrigem Wareneinsatz, das als Geschenk taugt. Im Rechenbeispiel bringt eine hochgezogene Bestellung 11 € netto zusätzlichen Rohertrag in der Aktion, mehr Spielraum gibt es pro Bestellung nicht.
Ein Geschenk, dessen Wareneinsatz darüber liegt, macht die Aktion in jedem Fall zum Minusgeschäft, auch bei perfekter Einrichtung. Dann ist ein anderer Hebel ehrlicher, etwa ein Staffelpreis auf die zweite Einheit desselben Artikels, ein Set zum Paketpreis oder eben gar kein Geschenk.
Häufige Fragen
Warum wird meine Aktion „Kaufe X, erhalte Y“ im Warenkorb nicht angezeigt?
Weil der vergünstigte Artikel nicht von selbst in den Warenkorb kommt. Shopify schreibt es im Hilfebereich wörtlich: „Kund:innen müssen alle Artikel manuell zu ihrem Warenkorb hinzufügen. Der kostenlose oder rabattierte ‚erhalte‘-Artikel wird nie automatisch zum Warenkorb hinzugefügt.“ Der Rabatt greift also erst, wenn beide Seiten im Warenkorb liegen: die Artikel aus der Bedingung „Kunde kauft“ und der Artikel, den Sie verschenken. Prüfen Sie zusätzlich, ob der Rabatt aktiv ist, ob der Zeitraum läuft und ob er sich mit anderen aktiven Rabatten kombinieren lässt.
Kann Shopify einen Artikel automatisch in den Warenkorb legen, wenn ein Rabattcode eingegeben wird?
Mit den Bordmitteln des Rabattbereichs nicht. Ein Rabattcode rechnet auf Positionen, die bereits im Warenkorb liegen, er legt keine neue Position an. Damit bleiben zwei Wege: Sie führen die Kundschaft über einen vorbereiteten Link in den Warenkorb, der Artikel und Code zugleich enthält, oder Sie nutzen eine Warenkorb-Logik, die die Position selbst einfügt, sobald der Mindestkaufbetrag erreicht ist. Testen Sie den Weg vorher im eigenen Shop, bevor Sie ihn in einer Aktion einsetzen.
Kann ich einen Mindestbestellwert festlegen, ab dem der Gratisartikel gilt?
Ja. Im Rabatttyp „Kaufe X, erhalte Y“ setzen Sie unter „Kunde kauft“ die Bedingung „Mindestkaufbetrag“. Daneben steht „Mindestanzahl an Artikeln“, und Sie entscheiden sich für eine der beiden. Wann die Stückzahl die bessere Bedingung ist, steht im Beitrag zum Geschenk ab 3 Artikeln. Das Wort „Mindestbestellwert“ kommt im deutschen Adminbereich nicht vor, deshalb finden viele die Einstellung nicht. Worauf Shopify den Betrag genau rechnet, also auf den gesamten Warenkorb oder nur auf die Artikel der Kaufbedingung, vor oder nach anderen Rabatten, steht weder in der deutschen noch in der englischen Hilfe. Legen Sie dafür eine Testbestellung an.
Kann ich ein Produkt so einstellen, dass es nur mit einem Code in den Warenkorb kommt?
Über den Rabattbereich nicht. Rabatte steuern Preise, nicht den Zugang zu einem Produkt. Wer den Artikel aus Navigation und Suche nimmt, versteckt ihn nur: über die direkte Produkt-URL bleibt er erreichbar und bestellbar. Eine echte Sperre braucht eine Logik außerhalb des Rabattbereichs, etwa im Theme oder im Warenkorb. Für eine Gratiszugabe ab einem Mindestkaufbetrag brauchen Sie diese Sperre meistens gar nicht: Ist die Bedingung nicht erfüllt, greift der Rabatt einfach nicht und der Artikel liegt zum vollen Preis im Warenkorb.


