Kaufe X, erhalte Y in Shopify richtig einrichten
So legen Sie den Rabatttyp in Shopify an, begrenzen ihn pro Bestellung und prüfen, ob er im Warenkorb greift.

In Shopify legen Sie „Kaufe X, erhalte Y“ unter „Rabatte“ als eigenen Rabatttyp an: Auf der X-Seite setzen Sie als Bedingung „Mindestanzahl der Artikel“ oder „Mindestkaufbetrag“, auf der Y-Seite wählen Sie den Artikel, den der Kunde bekommt, und legen den rabattierten Wert als „Prozentsatz“, „Betrag pro Artikel“ oder „Kostenlos“ fest.
Damit die Aktion im selben Warenkorb nicht mehrfach greift, setzen Sie das Häkchen bei „Maximale Anzahl der Verwendungen pro Bestellung festlegen“. Zum Schluss entscheiden Sie, ob die Aktion als Rabattcode läuft, den der Kunde eingibt, oder als automatischer Rabatt, der ohne Eingabe greift.
Das ist die vollständige Einrichtung. Alles Weitere sind Details. Vor allem sind es die vier Grenzen, an denen die Aktion anders läuft, als Sie sie eingerichtet haben.
Wo finden Sie „Kaufe X, erhalte Y“ im Shopify Admin?
Im Shopify Admin klicken Sie in der linken Seitenleiste auf „Rabatte“ und dann auf „Rabatt erstellen“. Shopify fragt als Erstes, welchen Rabatttyp Sie anlegen wollen. Zur Auswahl stehen vier Rabatttypen.
| Rabatttyp | Was er bewirkt | Typische Aktion |
|---|---|---|
| „Betrag vom Produkt abziehen“ | Prozentsatz oder fester Betrag auf ausgewählte Produkte oder Kollektionen | Sale auf eine Kategorie |
| „Betrag von der Bestellung abziehen“ | Prozentsatz oder fester Betrag auf die gesamte Bestellung | Willkommensrabatt für den Newsletter |
| „Kaufe X, erhalte Y“ | Der Kunde kauft eine Mindestmenge oder erreicht einen Mindestkaufbetrag und bekommt dafür einen weiteren Artikel gratis oder reduziert | 3 für 2, Zugabe ab einem bestimmten Warenkorbwert |
| „Kostenloser Versand“ | Die Versandkosten entfallen, sobald die Bedingung erfüllt ist | Versandkostenfrei ab einem Mindestbestellwert |
„Kaufe X, erhalte Y“ ist dort ein eigener Rabatttyp und steht gleichberechtigt neben den drei anderen. Sie legen die Aktion also nicht innerhalb des Rabatttyps „Betrag vom Produkt abziehen“ an, sondern als eigenen Rabatttyp.
Für die Frage, welche Rabatte sich miteinander kombinieren lassen, gilt allerdings eine andere Einteilung: Dort ordnet Shopify die Aktion der Rabattklasse Produktrabatt zu. Dazu weiter unten mehr.
Dieser Abschnitt ist der wichtigste des ganzen Beitrags.
Die Einrichtung selbst hat zwei Seiten. Die X-Seite legt fest, was der Kunde kaufen muss, damit die Aktion greift. Die Y-Seite legt fest, was er dafür bekommt. Beide Seiten haben jeweils eine eigene Produktauswahl, und beide dürfen dieselbe Kollektion verwenden.
Noch eine Anmerkung zur Schreibweise, weil sie beim Suchen stört.
| Schreibweise | Wo sie vorkommt |
|---|---|
| „Kaufe X, erhalte Y“ | Im Admin heißt der Typ so, also mit einem e am Ende von „Kaufe“ |
| „Kauf X, erhalte Y“ | Die kurze Form steht in vielen Foren und auch in Teilen der deutschen Shopify Hilfe |
| „Buy X Get Y“ | In der englischen Oberfläche heißt derselbe Typ so |
Gemeint ist jedes Mal dasselbe Formular.
Welche Bedingung setzen Sie: „Mindestanzahl der Artikel“ oder „Mindestkaufbetrag“?
Auf der X-Seite haben Sie genau zwei Möglichkeiten, und sie schließen einander aus: „Mindestanzahl der Artikel“ oder „Mindestkaufbetrag“.
| Kriterium | „Mindestanzahl der Artikel“ | „Mindestkaufbetrag“ |
|---|---|---|
| Was gezählt wird | Stückzahlen | Geld |
| Richtige Wahl für | alles, was sich in einer Stückzahl ausdrücken lässt: Kaufe 2, erhalte 1. Kaufe 3, erhalte 1. | den Warenkorbwert erhöhen, wenn es Ihnen gleichgültig ist, aus wie vielen Artikeln er besteht |
| Was dafür spricht | Der Kunde versteht die Bedingung ohne Nachdenken, und Sie wissen vorher genau, wie viel Ware jedes Mal zusätzlich aus dem Lager geht, wenn die Aktion greift | Bei einem Sortiment mit stark unterschiedlichen Preisen die stabilere Bedingung, weil zwei Artikel sehr unterschiedlich viel kosten können |
Wie Sie aus dem Mindestkaufbetrag eine Gratiszugabe ab Mindestbestellwert machen, und warum sie im Warenkorb oft trotzdem nicht auftaucht, steht in einem eigenen Beitrag.
Hier scheitern viele Aktionen schon vor dem Start: Die Bedingung gilt nur für die Produkte oder Kollektionen, die Sie auf der X-Seite ausgewählt haben, nicht für den ganzen Shop.
Wählen Sie dort eine einzelne Kollektion aus, zählt Shopify auch nur Artikel aus dieser Kollektion. Ein voller Warenkorb aus dem restlichen Sortiment erfüllt die Bedingung nicht, egal wie hoch die Summe ist.
Soll die Aktion für alles gelten, muss die Auswahl das auch abbilden.
Die Zahl selbst müssen Sie festlegen. Shopify schlägt keinen Wert vor, und es gibt auch keinen belastbaren Branchenwert, an dem Sie sich orientieren könnten. Nehmen Sie den Wert, der zu Ihrer durchschnittlichen Bestellung passt, und nicht den, der in einem Ratgeber steht.
Beim „Mindestkaufbetrag“ kommt eine Frage dazu, die das Formular nicht beantwortet: welchen Betrag Shopify zählt.
Testen Sie deshalb einmal mit einem Warenkorb knapp unter der Schwelle, ob der Rabatt am Bruttobetrag aus dem Shop greift oder an einem anderen Wert, und ob die Versandkosten mitzählen. Erst danach setzen Sie die Schwelle endgültig fest.
Welchen rabattierten Wert vergeben Sie: „Prozentsatz“, „Betrag pro Artikel“ oder „Kostenlos“?
Auf der Y-Seite wählen Sie zuerst, welche Produkte oder Kollektionen der Kunde bekommen kann und wie viele Artikel davon. Danach legen Sie unter „Rabattierter Wert“ fest, wie stark diese Artikel reduziert werden. Drei Optionen stehen zur Wahl.
- „Prozentsatz“. Sie tragen einen Prozentwert ein, er gilt für die Artikel auf der Y-Seite. Das ist die flexibelste Variante, weil sie auch zurückhaltende Nachlässe erlaubt, etwa 30 % auf den dritten Artikel.
- „Betrag pro Artikel“. Ein fester Abschlag je Stück statt eines Prozentwerts. Sinnvoll, wenn die Preise der beteiligten Produkte eng beieinanderliegen und der Nachlass für den Kunden greifbar bleiben soll.
- „Kostenlos“. Der Artikel auf der Y-Seite kostet nichts. Das ist die Variante, die Kunden als Geschenk wahrnehmen und nicht als Rabatt.
Ein Beispiel, das durchgängig funktioniert, wenn Sie eine 3-für-2-Aktion in Shopify einrichten wollen: Bedingung „Mindestanzahl der Artikel“ mit dem Wert 2, auf der Y-Seite ein Artikel aus derselben Kollektion, rabattierter Wert „Kostenlos“.
Der Kunde legt drei Artikel in den Warenkorb und bezahlt zwei. Genau das ist eine 3-für-2-Aktion. Einen eigenen Rabatttyp dafür gibt es nicht, und Sie brauchen auch keinen.
Eine Sache sollten Sie schon jetzt wissen, bevor Sie den Prozentwert festlegen. Welcher Artikel innerhalb Ihrer Y-Auswahl reduziert wird, bestimmen nicht Sie, sondern der Warenkorb des Kunden. Überschneiden sich X-Seite und Y-Seite, reduziert Shopify den günstigeren Artikel. Was daraus folgt, steht weiter unten.
Ob sich der Prozentsatz, den Sie hier eintragen, für Ihre Marge rechnet, ist eine eigene Frage, die das Formular nicht beantwortet. Die Rechnung dazu steht im Beitrag zu BOGO und 50 % Rabatt in Shopify.
Wie begrenzen Sie „Kaufe X, erhalte Y“ pro Bestellung?
Unter dem rabattierten Wert steht ein Kontrollkästchen mit der Beschriftung „Maximale Anzahl der Verwendungen pro Bestellung festlegen“. Setzen Sie das Häkchen und tragen Sie eine Zahl ein, in den meisten Fällen die 1.
Ohne das Häkchen greift der Rabatt so oft, wie die Bedingung im selben Warenkorb erfüllt wird. Bei einer Aktion nach dem Muster „Kaufe 2, erhalte 1 gratis“ erfüllt ein Warenkorb mit neun Artikeln die Bedingung dreimal: Der Kunde bezahlt sechs Artikel und bekommt drei gratis.
Das ist kein Fehler, sondern die Voreinstellung. Für Mengenaktionen ist sie oft genau richtig. Für eine Zugabe, die der Kunde einmal pro Bestellung bekommen soll, ist sie es nicht.
Verwechseln Sie diese Begrenzung nicht mit der Begrenzung der gesamten Aktion. Das sind zwei verschiedene Felder an zwei verschiedenen Stellen im Formular.
- Pro Bestellung. Wie oft der Rabatt innerhalb eines einzelnen Warenkorbs greifen darf. Das steuert die Größe der Zugabe.
- Insgesamt. Wie oft der Rabatt über alle Bestellungen hinweg eingelöst werden darf und ob jeder Kunde ihn nur einmal nutzen kann. Das steuert Laufzeit und Gesamtumfang der Aktion.
Wer nur das zweite Feld ausfüllt, hat die Aktion begrenzt, aber nicht den einzelnen Warenkorb. Und ein einzelner Warenkorb kann eine Aktion sehr schnell aufbrauchen.
Rabattcode oder automatischer Rabatt: Was passt zu Ihrer Aktion?
Diese Entscheidung treffen Sie im selben Formular, ganz oben. Hinter beiden Wegen steckt dieselbe Mechanik. Sie unterscheiden sich nur darin, wie der Rabatt in den Warenkorb kommt.
Rabattcode. Der Kunde gibt einen Code ein. Nehmen Sie diesen Weg, wenn die Aktion an einen bestimmten Kanal gebunden ist: Newsletter, Zusammenarbeit mit einem Creator, Beileger im Paket, Gutschein auf einer Messe.
Der Code ist dann gleichzeitig Ihre Erfolgskontrolle, weil Sie in der Auswertung sehen, wie oft er eingelöst wurde.
Der Preis dafür ist eine Hürde. Wer den Code nicht hat oder ihn beim Bestellen vergisst, sieht von der Aktion nichts.
Automatischer Rabatt. Der Rabatt greift von selbst, sobald die Bedingung erfüllt ist. Nehmen Sie diesen Weg für alles, was jeder sehen soll: für Saisonaktionen, für Aktionen, die Sie im Shop bewerben, und für Zugaben, die im Warenkorb überzeugen sollen.
Wenn „Kaufe X, erhalte Y“ in Shopify automatisch greifen soll, ohne dass der Kunde etwas eingibt, ist das die Einstellung, die Sie suchen.
Und jetzt die Stelle, an der sich viele Händler täuschen. Diese beiden Wege schließen einander im Kopf aus, im System aber nicht. Sie können gleichzeitig einen laufenden automatischen Rabatt und einen frisch angelegten Rabattcode haben, die beide auf dieselben Artikel zielen.
Genau daraus entsteht ein Fehlerfall, den das Formular nicht anzeigt, und der steht weiter unten.
Wie testen Sie, ob der Rabatt im Warenkorb greift?
Speichern ist nicht dasselbe wie prüfen. Bauen Sie nach dem Speichern einen Testwarenkorb, der genau an der Schwelle liegt, und gehen Sie diese fünf Punkte durch.
- Läuft die Aktion schon? Prüfen Sie Startdatum und Startzeit. Ein Rabatt, der erst morgen beginnt, ist im Warenkorb nicht zu sehen, wirkt im Admin aber trotzdem fertig eingerichtet.
- Greift er genau an der Schwelle? Legen Sie genau die Menge oder genau den Betrag in den Warenkorb, die Sie als Bedingung eingetragen haben, und nehmen Sie dafür Artikel aus der Auswahl der X-Seite. Bei einem automatischen Rabatt muss der Abzug schon im Warenkorb erscheinen. Bei einem Rabattcode erscheint er erst, nachdem der Kunde den Code im Bestellvorgang eingegeben hat.
- Bleibt er bis zur Kasse? Gehen Sie den Bestellvorgang bis zur Zusammenfassung durch. Der Abzug muss dort mit demselben Betrag stehen, den Sie vorher gesehen haben.
- Bleibt er weg, wenn er wegbleiben soll? Nehmen Sie einen Artikel heraus, sodass die Bedingung knapp verfehlt wird. Verschwindet der Rabatt dann nicht, stimmt Ihre Produktauswahl nicht.
- Wie heißt er für den Kunden? Lesen Sie den Text, der im Warenkorb neben dem Abzug steht. Das ist der Titel, den Sie im Admin vergeben haben, und Ihre Kunden bekommen ihn zu sehen.
Testen Sie in einem privaten Fenster und mit leerem Warenkorb. Ein alter Warenkorb aus einer früheren Sitzung oder ein Code, der aus einem anderen Test noch im Bestellvorgang hinterlegt ist, verfälscht das Ergebnis zuverlässig.
Wenn Sie diese fünf Punkte sauber durchgehen und der Rabatt trotzdem nicht greift, liegt es fast immer an Grenze 1 oder Grenze 3 im nächsten Abschnitt.
Wann funktioniert „Kaufe X, erhalte Y“ in Shopify nicht wie geplant?
Die Funktion hat in Shopify vier Grenzen, und keine davon sieht man dem Formular an. Bei zweien bleibt die Aktion wirkungslos, ohne dass Shopify eine Meldung anzeigt. Die anderen beiden verändern nur, wie sie wirkt.
1. Für die Kombinationsregel gehört die Aktion zur Rabattklasse Produktrabatt
Beim Anlegen ist „Kaufe X, erhalte Y“ ein eigener Rabatttyp. Das steht weiter oben in diesem Beitrag und stimmt auch.
Bei der Frage, welche Rabatte sich miteinander kombinieren lassen, ordnet Shopify die Aktion dagegen der Rabattklasse Produktrabatt zu. In der deutschen Dokumentation steht dazu wörtlich: „Alle Produkte, die Teil eines ‚Kaufe X, erhalte Y‘-Rabatts sind, sind von weiteren Produktrabatten ausgeschlossen.“
Im Alltag heißt das: Läuft auf denselben Artikeln bereits eine Preisaktion per „Betrag vom Produkt abziehen“, dann greift auf diesen Positionen nur einer von beiden. Der andere tut nichts, und im Warenkorb weist nichts darauf hin.
Das erklärt die Fälle, in denen der Rabatt richtig eingerichtet ist und trotzdem nicht greift: Er kollidiert mit einer Aktion, die schon läuft.
Mehrere Rabatte der Klasse Produktrabatt auf derselben Position sind Shopify Plus vorbehalten. Ohne Shopify Plus gibt es keine Einstellung, die daran etwas ändert, auch nicht im Kombinationsblock.
Wenn Sie also gerade eine Preisaktion fahren und zusätzlich eine Zugabe anbieten wollen, laufen die beiden auf denselben Artikeln nicht gemeinsam. Planen Sie die Aktionen dann zeitlich nacheinander oder für getrennte Sortimente.
2. Innerhalb der Y-Auswahl bestimmt der Warenkorb, welcher Artikel reduziert wird
Überschneiden sich X-Seite und Y-Seite, reduziert Shopify den günstigeren Artikel, den der Kunde gewählt hat. Ein Feld, mit dem Sie stattdessen den teuersten Artikel reduzieren, gibt es nicht.
In die eine Richtung ist das praktisch.
Eine Aktion nach dem Muster „Kaufe 2, erhalte 1, den günstigsten Artikel zu 50 %“ bilden Sie mit Bordmitteln genau so ab, wie Sie sie geplant haben.
In die andere Richtung wird es eng. Über die Y-Auswahl bestimmen Sie zwar, welche Artikel überhaupt infrage kommen, und mit einer sehr engen Auswahl legen Sie den reduzierten Artikel praktisch selbst fest.
Was Sie mit diesem Rabatttyp nicht umsetzen können, ist die Regel „immer der teuerste Artikel im Warenkorb“.
3. Bei nicht kombinierbaren Rabatten wendet Shopify den besten Rabatt an
Rabattcode und automatischer Rabatt schließen einander im System nicht aus. Beide können gleichzeitig aktiv sein und auf dieselben Artikel zielen. Ist die Kombination nicht erlaubt, entscheidet nicht das Formular, welcher von beiden greift.
In der deutschen Dokumentation steht die Regel: „Wenn zwei oder mehr Rabatte angewendet werden, die jedoch aufgrund der Einstellung für Rabattkombinationen nicht kombiniert werden können, wird immer der beste Rabatt für den Warenkorb der Kund:innen angewendet.“
Ihr frisch angelegter Code bleibt also wirkungslos, wenn die laufende Aktion dem Kunden mehr spart. Am Code selbst ist dann nichts falsch.
Öffnen Sie deshalb vor dem Start die Rabattübersicht und sehen Sie nach, was auf denselben Produkten gerade sonst noch aktiv ist. Alte Aktionen ohne Enddatum sind der Klassiker, weil sie im Alltag niemandem mehr auffallen.
4. Der Titel des Rabatts ist Text für Kunden, nicht für Sie
Deutsche Händler berichten, dass der Titel eines „Kaufe X, erhalte Y“-Rabatts im Warenkorb unter allen Artikeln erscheint und nicht nur unter der Position, die tatsächlich reduziert wurde. Der Titel steht damit an einer sehr sichtbaren Stelle, und er steht dort öfter, als Sie beim Anlegen denken.
Die Wirkung ist klein, wird aber ständig übersehen. Der Händlerbund zählt Transparenz zu den Grundregeln für ein wirkungsvolles Rabattsystem, und der Rabatttitel ist die Stelle, an der Kunden sie zuerst bemerken.
Benennen Sie den Rabatt aus Kundensicht. „3 für 2 auf alle Düfte“ ist ein Titel, den ein Kunde lesen darf. „BXGY_Aug_Test2“ ist keiner.
Zwei dieser vier Grenzen lassen sich nicht umgehen. Wenn Sie zwingend selbst bestimmen müssen, welcher Artikel reduziert wird, oder wenn Sie zwei Rabatte der Klasse Produktrabatt auf derselben Position brauchen und kein Shopify Plus haben, dann reichen die eingebauten Rabatte für diese Aktion nicht aus.
Entweder Sie schneiden die Aktion anders zu, oder Sie lösen sie außerhalb der Bordmittel.
Häufige Fragen
Ist „Kaufe eins, erhalte eins gratis“ dasselbe wie „50 % Rabatt“?
Ja, bei zwei gleich teuren Artikeln ist der Rabattsatz derselbe, verdoppelt wird die Menge. Was das für Bestellwert und Rohertragsmarge bedeutet, rechnen wir im Beitrag zu BOGO und 50 % Rabatt Schritt für Schritt durch.
Kann ich bei „Kaufe X, erhalte Y“ statt des günstigsten den teuersten Artikel rabattieren?
Nein, dafür gibt es kein Feld. Shopify reduziert immer den günstigsten Artikel innerhalb Ihrer Auswahl, deshalb lässt sich „Kaufe 2, erhalte 3, den günstigsten zu 50 %“ abbilden, die umgekehrte Richtung aber nicht. Wenn Ihre Aktion zwingend den teuersten Artikel treffen muss, schneiden Sie die Aktion anders zu.
Warum greift mein Rabattcode für „Kaufe X, erhalte Y“ nicht?
Meistens liegt es an drei Dingen: Auf den beteiligten Artikeln läuft bereits ein Produktrabatt, die Bedingung im Warenkorb ist noch nicht erfüllt, oder die Kombination mit dem laufenden Rabatt ist nicht erlaubt. Prüfen Sie zuerst, ob parallel ein automatischer Rabatt aktiv ist.
Warum wird der Titel des Rabatts unter allen Artikeln im Warenkorb angezeigt?
Deutsche Händler berichten genau das: Der Titel erscheint nicht nur unter der rabattierten Position, sondern unter jeder Position im Warenkorb. Der Titel ist damit Text, den Ihre Kunden lesen. Benennen Sie den Rabatt deshalb aus Kundensicht und nicht intern.



